Das Fugen-ABC soll helfen, die zahlreichen Begriffe "Rund um die Fuge" besser zu verstehen. Meinl ist bestrebt, das Fugen-
ABC immer wieder zu vervollständigen. Wenn Sie Fachbegriffe vermissen, die wir hier erläutern sollen, bitten wir Sie, uns Ihre
Anregungen zu senden.
Rechtliche Ansprüche können aus diesem Fugen-ABC nicht abgeleitet werden.
(E-Mail an Meinl)
 
 
Abglätten bzw.
Abziehen eines
Fugendichtstoffes
 
Abkürzungen
 
Absolute
Luftfeuchtigkeit
 
Acetat
vernetzender
Dichtstoff
 
Acryl-Dichtstoffe
 
Adhäsion
 
Alkalisch
vernetzender
Dichtstoff
 
Alkoxy
vernetzender
Dichtstoff
 
Anschlussfuge
 
Anstrich-
verträglichkeit
 
Ausdehnungs-
koeffizient
 
 
MFA-Quattro
 
 
 
Meinl & Fussball
 
 

Fachbegriffe    A

Methode, unter Verwendung eines Glättmittels und einer Glättspachtel, um den Fugendichtstoff nach Einbringung in die Fuge anzupressen, um einerseits eine vollflächige Haftung an den Haftflächen und anderseits eine optisch verbesserte Fugenoberfläche zu erreichen. Weiters wird bei diesem Vorgang ein eventuell überschüssiger Dichtstoff abgezogen.


Nachfolgend finden Sie Erläuterungen zu verwendeten Abkürzungen:


Art           Artikel


Dos          Dose


Fla           Flasche


Krt           Karton


KSp          Kleinspender


Ktu           Kartusche


MEH         Mengeneinheit


Rll            Rolle


Sbl           Schlauchbeutel


Stk           Stück


VE            Verpackungseinheit


Vpg          Verpackung




siehe Luftfeuchtigkeit

ist ein Dichtstoff mit Essigsäure-Vernetzungssystem. Als Acetate werden die Salze oder Ester der Essigsäure (Ethansäure) bezeichnet.

Die acetatvernetzenden Dichtstoffe reagieren mit Luftfeuchtigkeit unter Abspaltung von Essigsäure. Am typischen Geruch leicht zu erkennen. Haften gut auf Glas und glasierten Flächen, wie z. B. Emaille oder Fliesen. Für alkalisch reagierende Untergründe, wie z. B. Beton, sind sie nicht geeignet (Ablösungserscheinungen).

Acryl ist eine Sammelbezeichnung von chemischen Substanzen, die sich durch die Acrylgruppe (CH2=CH-COOH) auszeichnen.

Acryl-Dichtstoffe sind plastoelastisch und geeignet für Fugen mit geringen Dehnbewegungen.

Eigenschaften: rau, offenporig und mit Dispersionsfarben überstreichbar.

Härtet durch Abgabe von Wasser aus.

darunter versteht man das Haften der Moleküle verschiedener flüssiger und fester Stoffe aneinander (z. B. Haftung der Dichtstoffe an den Fugenflanken).

Der alkalisch reagierende Dichtstoff vernetzt mit Luftfeuchtigkeit unter Abspaltung eines dem System entsprechenden Reaktionsproduktes, das sehr intensiv riecht. Meist Amin-System. Als Amine bezeichnet man basische, organische Abkömmlinge (Derivate) des Ammoniaks. Alle Alkalisch reagierenden Systeme haben eine besonders gute Haftung auf ebenfalls alkalisch reagierenden Untergründen (z. B. zementgebundene Haftflächen).

Alkoxy vernetzender Dichtstoff gehört zu den sogenannten Neutralsystemen und reagiert mit Luftfeuchtigkeit unter Abspaltung von neutralen Reaktionsprodukten. Bei Alkoxy-Systemen sind es überwiegend Alkohole, wie z. B. Methanol oder Ethanol, das gasförmig an die Umgebung abgegeben wird.

Anschlussfugen entstehen ungewollt, wenn zwei unterschiedliche Bauteile aneinandertreffen, und der gebildete Spalt abgedichtet werden soll. Die bekanntesten Anschlußfugen findet man im Sanitärbereich, z.B. der Anschluss zwischen Duschtasse, Badewanne oder Waschbecken zu Wand oder Boden.

Die Anstrichverträglichkeit im Zusammenhang mit Fugendichtstoffen unterscheidet 2 Bereiche:

1. Vorhandener Anstrich unter dem Dichtstoff

2. Vorhandener oder nachträglicher Anstrich neben der Fuge (bis max. 1 mm auf dem Dichtstoff im Randbereich)

Anstrichverträglich ist ein Dichtstoff, wenn sich keine schädigende Wechselwirkungen zwischen Dichtstoff, der Beschichtung und angrenzenden Baustoffen ergeben.

- Haftung Dichtstoff auf Beschichtungsstoff

- Haftung Beschichtungsstoff auf Dichtstoff (im Grenzbereich)

- keine Erweichung des Beschichtungstoffes oberhalb oder unterhalb des Dichtstoffes

- keine Verfärbung


Nachdem die "Anstrichverträglichkeit" häufig mit der "Überstreichbarkeit" verwechselt wird, empfiehlt sich auch den Fachbegriff "Überstreichbarkeit" zu beachten!

Der Wärmeausdehnungskoeffizient ist ein Kennwert, der das Verhalten eines Stoffes und dabei meist eines Materials, bezüglich Veränderungen seiner Abmessungen bei Temperaturveränderungen beschreibt. Der hierfür verantwortliche Effekt ist die Wärmeausdehnung. Der Längenausdehnungskoeffizient (auch linearer Wärmeausdehnungskoeffizient) gibt an, um welchen Betrag im Verhältnis zur gesamten Länge, sich ein fester Körper bei einer Temperaturänderung von einem Kelvin vergrößert oder verkleinert. Bei anisotropen (richtungsabhängigen) Festkörpern kann auch die Messrichtung einen Einfluss haben, was es in Bezug auf die Aussagekraft der Stoffwerte zu beachten gilt.


Fenstanschluss gemäß

ÖNORM B 5320 Anhang B

Geprüftes System!
































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